Call for Papers - Studentenforum bei Transforma#2

Das Studentenforum auf der stellte eine Möglichkeit für wissenschaftlich interessierte Studierende dar, ihre Arbeiten vorzustellen. Die explizit interdisziplinäre Ausrichtung des studentischen Forums implizierte, dass Studierende aus den verschiedensten Fachrichtungen Beiträge eingereicht haben.

Wissenschaft bedeutet nicht nur die Forschung im Elfenbeinturm, sondern vor allem auch die Diskussion in einer kritischen Fachöffentlichkeit. Ohne die kontroverse Debatte gäbe es keine Weiterentwicklung des Wissensstandes. Hierbei bieten vor allem Konferenzen die Gelegenheit, eigene Forschungsergebnisse zu präsentieren und in verschiedenen Kontexten zu diskutieren.

Wir wollten mit dem Studentenforum auf der Studierenden eine Plattform für die Diskussion studentischer Arbeitsergebnisse bieten. Zudem gehören die öffentliche Darlegung und Auseinandersetzung eigener Arbeitsergebnisse zu den Schlüsselqualifikationen, die heute für zahlreiche Berufsfelder immens wichtig sind. Ferner sind Konferenzen Orte der Begegnung, des Lernens und der Reflektion, wobei nicht zuletzt Netze der Kooperation gesponnen werden können. Das studentische Forum auf der beschäftigt sich inhaltlich mit den gleichen Oberthemen, wobei eine stärkere Konzentration auf Einzelthemen beabsichtigt ist. Diese thematische Fokussierung dient der besseren Arbeitsfähigkeit in den verschiedenen Panels und soll eine tiefgehende Diskussionsfläche bieten. Das Oberthema der soll jedoch auch hierbei im Mittelpunkt stehen. Erwünscht sind studentische Beiträge, die sich kritisch mit Fragen von Gewalt, Macht und Herrschaft und deren Diskursen auseinandersetzen und dabei neuere Theorieansätze (z.B. feministische, politökonomische, marxistische, konstruktivistische, postmoderne) bei der Bearbeitung zugrunde legen.

Die Vorträge wurden zu thematischen Blöcken (Panels) zusammengefasst und orientierten sich an folgenden Stichworten:


Sprache und Subjektivität
Verhältnis von Macht und Gewalt
Patriarchat, Geschlecht, Gewalt
Markt M/macht Gewalt
Kulturen der Repression
Politische Ökonomie der neuen / alten Kriege
Souveränität, Bürgerschaft und neuer globaler Konstitutionalismus
Subversion, Widerstand, Freiheit
Globales Regieren und Überwachen
Staat und Terrorismus
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