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Jan-Philipp Roth (Universität Kiel)

Die „neuen“ Kriege – 3 Thesen über Kriegsbild, Ursachen und Kriegsführung

 

1. Einleitung

   Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des „neuen“ Krieges, dem Wandel des Kriegsbildes und den daraus resultierenden Herausforderungen für ein Sicherheitssystem.

   Die friedliche Konfliktaustragung hat den Krieg bis heute nicht ablösen können. Die über 200 nach dem Zweiten Weltkrieg geführten Kriege mit geschätzten 15 bis über 35 Mio. Opfern veranschaulichen dies in tragischer Weise.

   Im zweiten Abschnitt wird zur Veranschaulichung des Wandels des Krieges der „alte“ Kriegstypus beschrieben, der von Verstaatlichung und Verrechtlichung geprägt ist. Darauf folgen im Einzelnen drei Thesen über die „neuen Kriege“. Der „klassische“ Staatenkrieg wird ergänzt und zunehmend abgelöst durch den „neuen“ Krieg mit seinen vielseitigen Akteuren, Ausprägungen und Auswirkungen. Dabei hat die Entstaatlichung das Kriegsbild erheblich verändert (These 1). These 2 behandelt die Kriegsursachen und Konfliktfaktoren, die sich mit den „neuen“ Kriegen ausdifferenziert haben. Daran anschließend erörtert These 3 die asymmetrische Kriegsführung als die Hauptstrategie in den „neuen“ Kriegen. Sie kann bis jetzt von der westlichen Welt nicht adäquat beantwortet werden. Die abschließende Betrachtung dient als Zusammenfassung sowie als Ausblick über eventuelle Reaktionsmöglichkeiten auf das Phänomen des „neuen“ Krieges.

 

2. Der „alte“ Kriegstypus

   Zum besseren Verständnis des Wandels zu den „neuen“ Kriegen wird zunächst der „alte“ Kriegstypus erläutert.    Mit der territorialen Festigung und der Finanzierung der Staaten durch Steuern entstanden im 17./18. Jahrhundert stehende, kasernierte Armeen in Europa. Nur der Staat allein war noch in der Lage, Krieg zu erklären sowie moderne Truppen auszurüsten und zu bezahlen und wurde so zum Monopolisten des Krieges. Die Uniformierung unterschied nun eindeutig Kombattanten von Nichtkombattanten und ging einher mit der Verrechtlichung des Krieges. Die kämpfenden Truppen hatten sich einem Kriegsreglement zu unterwerfen. Die Verrechtlichung und die Monopolisierung des Krieges führte zur „inneren Befriedung“. Die Polizei wurde zuständig für die innere Sicherheit, die Armee für die Äußere. Daraus entwickelte sich der symmetrischen Krieg: Die militärische Stärke war nun aufgrund vergleichbarer Armeestrukturen offensichtlich und prüfbar. Auch sollte die Schlacht zwischen den gegnerischen Armeen die militärische Entscheidung herbeiführen. Nur Staaten, die sich an die symmetrische Kriegsführung regulärer Truppen hielten, wurden als souveräne Staaten anerkannt, was zu einer Konditionierung der Staaten führte. Unterlegenheit konnte durch eigene Aufrüstung oder Bündnisse stets ausgeglichen werden. Dies bedingte ein Gleichgewichtssystem zwischen den Staaten.

 

3. These 1: Die Entstaatlichung der „neuen“ Kriege hat das Kriegsbild erheblich verändert

   Konflikte des „alten“ Kriegstypus haben bis ins 21. Jahrhundert hinein Bestand, wurden im Laufe der Zeit jedoch weniger häufig. Neben sie tritt vermehrt der „neue“ Kriegstypus, der als „innere Auseinandersetzung“, Bürgerkrieg oder als „Konflikt geringer Intensität“ beschrieben wird. Die „klassischen“ Merkmale des Krieges wie Schlacht als Endscheidungsform, Kriegserklärung und Friedensschluss haben an Bedeutung verloren.

   Das Kriegsbild ist seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Entstaatlichung geprägt. Das staatliche Gewaltmonopol wird untergraben und durch die Privatisierung der Gewalt abgelöst. Neue Akteure wie Warlords, Söldner, Kindersoldaten und paramilitärische Gruppen agieren verstärkt auf den Kriegsschauplätzen.

   Die „neuen“ Kriege sind von Entrechtlichung und massiven Verletzungen der Menschenrechte und des Kriegsvölkerrechts z.B. durch Massenvergewaltigungen, Plünderungen, ethnische Säuberungen und Genozid gezeichnet. Dabei fördert die angewandte Guerillataktik Übergriffe auf die Zivilbevölkerung. Die Grenze zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten wird mit dem Verlust des Gewaltmonopols durchbrochen. Dies macht sich in den Opferzahlen deutlich bemerkbar.

   Wurde der „alte“ Krieg noch durch Steuern finanziert so ändert sich dies mit den „neuen“ Kriegen grundlegend. Der Krieg an sich wird zur Wirtschaftsform. Der fast vollständige Ausfall der industriellen Produktion, hervorgerufen durch Kriegseinwirkungen, Blockaden und Staatszerfall, prägt die Ökonomie der neuen Kriege. Nur sehr ertragreiche Wirtschaftszweige wie Edelstein- und Drogenproduktion werden zur Finanzierung des Krieges aufrechterhalten. Die Entwicklung einer neuen Kriegsökonomie geht einher mit der Kriminalisierung des Krieges. In den „neuen“ Kriegen kommt es zu einer Umverteilung der Güter zu Gunsten der kämpfenden Einheiten durch Plünderungen, „Steuererhebungen“, Marktkontrolle der Parteien und quasi Zwangsverkäufen sowie Schmuggel und Schwarzmarktgeschäfte. Die humanitäre Hilfe fördert diese neue Kriegsökonomie, da die Parteien Hilfslieferungen in der Regel auch für sich nutzen. Diese Form der Kriegswirtschaft ist für die kämpfenden Parteien von Vorteil, so dass sie bemüht sind, durch Kooperation den Kriegszustand so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

   Ebenso entwickeln innerstaatliche Konflikte durch die Miteinbeziehung von Diasporagesellschaften, das Übergreifen von Kampfhandlungen auf Territorien von Nachbarstaaten und die Unterstützung der Parteien durch andere Staaten transnationale Verflechtungen.

 

4. These 2: Kriegsursachen und Konfliktfaktoren haben sich mit den „neuen“ Kriegen ausdifferenziert

   Die geschilderten „neuen“ Kriege haben verschiedene Ursachen und werden von unterschiedlichen Begleitumständen geprägt. Sie stehen den Beweggründen der „klassischen“ Staatenkriege, wie z.B. Machterweiterung, gegenüber und sollen in diesem Abschnitt behandelt werden.

   Eine Ursache für die Erscheinung der „neuen“ Kriege ist das Phänomen des „lame leviathan“. Der Staat stützt sich weitgehend auf die Eliten der Städte und kann seine Politik zumeist nur dort durchsetzen. Die geringe Kontrollfähigkeit und die Bevorzugung von elitären Schichten bei der Verteilung der Staatseinnahmen machen den Staat gegenüber inneren und äußeren Destabilisierungs- versuchen anfällig. Klientelismus, die absichtliche Erhaltung der Armut sowie die Privatisierung von Sicherheit und Gewalt und Anstieg der Kriminalität durch den handlungsunfähigen Staat kennzeichnen den „lame leviathan“. Dieser Zustand der Staatserrosion fördert Konflikte und Krisen.

   Ethnopolitische Gründe sind ebenfalls Ursachen von „neuen“ Kriegen. Das „state-strength dilemma“ kann zu gewaltsamen Auseinandersetzungen innerhalb eines Staates führen. Im Falle von schwach legitimierten Regierungen wird dabei eine Minderheit als „Feind“ deklariert und mit dem Ziel der Stärkung der Regierungsstellung und des Machterhaltes verfolgt. Ethnizität wird zum Kriterium der Machtteilhabe und Unterstützung. Dies wird in einigen Fällen mit einem historischen Kontext versehen. Hier gibt es Verbindungen zum Phänomen des „lame leviathan“, da verfehlte Staatsbildungsprozesse ethnische Konflikte bedingen können.

   Das Bevölkerungswachstum stellt einen Konfliktfaktor der „neuen“ Kriege dar. Die steigenden Bevölkerungszahlen in den Entwicklungsländern führen zu immer größeren Migrationsbewegungen und zur stetigen Urbanisierung. Binnenmigration und Urbanisierung stützen zum Einen den Prozess des Staatszerfalls durch den Niedergang der ländlichen Strukturen und Kontrolle des Staatsgebietes. Hierbei wird eine Parallele zum „lame leviathan“ deutlich. Zum Anderen ergibt sich die Gefahr der Ressourcenknappheit in den Städten und einer darauf folgenden Ethnisierung des sich ergebenen Konflikts um Nahrungsmittel. Im Zusammenhang mit dem globalen Wohlstandsgefälle birgt das Bevölkerungswachstum der Dritten Welt ein Konfliktrisiko um die Verteilung von Ressourcen und Vermögen.

   Gefördert werden die „neuen“ Kriege ebenso durch die sich nach dem Kalten Krieg erweiterte Verfügbarkeit von Waffen. Durch Schwachstellen im KSZE-Vertrag existieren weiterhin große Waffenbestände in Osteuropa. Dazu kommt eine extensive Waffenausfuhrpolitik der Staaten dieser Region. Nicht genügend kontrollierte Waffenlager und freiwillige Herausgabe von Waffen in Krisenregionen erleichtern die Bewaffnung von Konfliktparteien und versperren eine friedliche Lösung. Dazu kommen noch Restbestände von Waffenlieferungen der USA und der ehemaligen UdSSR im Kalten Krieg.

 

5. These 3: Die asymmetrische Kriegsführung ist die Hauptstrategie in den „neuen“ Kriegen und kann von der westlichen Welt nicht adäquat beantwortet werden

   Die Asymmetrie der unterschiedlichen militärischen Stärken der Parteien drückt sich bei den „neuen“ Kriegen in der Kriegsführung aus: Um Territorien als Versorgungsgebiete zu kontrollieren, werden von den Parteien Guerillataktiken angewandt. Dabei wird ein System der strukturellen Gewalt durch aktuelle Gewalt zu diesem Zweck etabliert. Mittel hierfür sind u.a. Mord an Andersdenkenden, Vertreibungen, Einschüchterung, Zerstörung von Kulturgütern und Massenmorde, was zu Fluchtbewegungen innerhalb des Kriegsgebietes und zu einer hohen Zahl von zivilen Opfern führt. Die Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten wird nicht mehr getroffen und absichtlich gebrochen. Diese Guerillataktik erscheint als eine Mischung aus „klassischer Guerillatstrategie“ und der herkömmlichen Antiguerillataktik. Ziel ist nicht der militärische Sieg, sondern den Gegner so lange Schaden zuzufügen und hinzuhalten, bis dieser die Kampfhandlungen abbricht. Da eine Schlacht vermieden wird, stehen westliche reguläre Truppen dieser Taktik ohne adäquate Antwortmöglichkeit gegenüber, da die Bekämpfung mit gleichen Mitteln von den westlichen Gesellschaften nicht akzeptiert wird und unter Umständen gesetzliche Barrieren bestehen.

Die Erweiterung der Guerillataktik wird auch im Aufbau der Kampfverbände deutlich. Es handelt sich nicht um eine strukturierte Guerillaarmee, sondern um nur lose miteinander verbundene Einheiten.

   Die Asymmetrie der „neuen“ Kriege wird auch in der Nutzung von Technologie deutlich. Schwere Waffen kommen kaum zum Einsatz. Die „neuen“ Kriege werden dominiert von Handfeuerwaffen, Minen, Schützenpanzern und leichten Raketenwerfern. Ebenso wird allgemein verfügbare Technologie, wie das Mobiltelefon, von den Parteien genutzt. Des Weiteren werden die westlichen Truppen mit extrem divergenten Gegnern konfrontiert. So wurden die UN-Friedenstruppen in Somalia mit Banden bewaffneter Kinder und Jugendlichen konfrontiert. Es fehlen den regulären, nationalem und internationalem Recht sowie den Rules of Engagemet unterliegenden  Armeen die Mittel, angemessen auf solch starke Unterschiede zu adäquat zu antworten.

   Offensichtlich wird die Asymmetrie auch am unterschiedlichen Stellenwert des menschlichen Lebens. Zivilisten in Krisengebieten werden von den kämpfenden Parteien oftmals als minderwertig und ohne Anrecht auf humanitäres Verhalten angesehen. Gräueltaten wird dadurch Vorschub geleistet. Die Geringschätzung des menschlichen Lebens begünstigt terroristische Attentate. Sie erlaubt die Bündelung der Kräfte auf die Ausführung der Tat und steigert dadurch die Chance des Gelingens. Durch das hohe Ansehen des Menschenlebens werden die westlichen Gesellschaften erpressbar. Dies kann sich durch die Proliferation von Massenvernichtungswaffen noch steigern.

Genauso wie keine Nichtkombattanten zu Schaden kommen sollen, wird durch die OECD-Welt erwartet, dass auch für die eigenen Soldaten in den Einsätzen nur ein geringes Risiko besteht und bei drohenden Verlusten ggf. Operationen abgebrochen werden. Dies führt zu Taktiken mit geringem Verlustrisiko wie Luftschlägen und der „Postheroischen Kriegsführung“

 

4. Schlussbetrachtung - aktuelle Herausforderungen an bestehende Sicherheitssysteme

   Die gegenwärtigen Herausforderungen an bestehende Sicherheitssysteme sind, wie gezeigt, vielschichtig und breit gefächert. Zum Einen müssen sie den Ansprüchen des „klassischen“ Kriegstypen genügen. Zum Anderen wäre dies das vermehrte Aufkommen des geschilderten neuen Kriegstypus mit seinen zahlreichen Ausprägungen. Die „neuen“ Kriege weisen eine Vielzahl von nichtstaatlichen Akteuren auf. Unterschiedliche oder entgegengesetzte Wertevorstellungen treffen aufeinander. Es kommt zu bewussten Verstößen gegen das Menschen- und Völkerrecht. Des Weiteren neigen die „neuen“ Kriege zur Transnationalisierung durch Einbezug von Diasporagesellschaften und Unterstützung von Drittstaaten sowie die Ausdehnung der Kampfhandlungen auf Territorien von Drittstaaten. Die „neue“ Kriegsökonomie stellt eine weitere Herausforderung dar. Organisierte Krimi- nalität und Terrorismus, die teilweise miteinander kooperieren und transnational agieren, bedingen neue Gegenmaßnahmen. Hinzu kommt die Vielzahl von Motivationen der Konfliktparteien wie Ethnizität, und Güterverteilung. Auch müssen weitere Faktoren beachtet werden, die aus der Globalisierung, den Kriegshandlungen und weiteren Einflüssen resultieren. Dazu gehören: Armut, Unterentwicklung, Epedemien, Migrationsbewegungen, Urbanisierung sowie Ressourcenknappheit. Neue Konfliktpotentiale stellt die Aufteilung der Weltbevölkerung durch Technisierung und Globalisierung dar. Die fortlaufende Technisierung und Vernetzung macht die westliche Welt anfälliger für die beschriebenen Konfliktpotentiale und Konflikte. Militärische Sicherheitsstrukturen allein werden Sicherheit in diesem Kontext nicht mehr garantieren können. Konzepte wie z.B. die der Konfliktprävention und der Entwicklungshilfe müssen das militärische Vorgehen ergänzen. Es müssen vor allem die Gründe und Vorbedingungen der „neuen“ Kriege aufgedeckt werden. Ihnen gilt es entgegenzuwirken und so Konflikte zu vermeiden. Ebenso ist eine ausführliche Konfliktnachbearbeitung notwendig. Sie kann ein erneutes Auftreten eines Konfliktes verhindern. Der militärische Komplex ist zu solchen Aufgabenbewältigung allein nicht fähig. Kooperation und Informationsaustausch mit den einzelnen Teilen der Zivilgesellschaften wie z.B. mit NGOs sind dabei unerlässlich. Aussöhnung, Verständigung und das Lernen der gewaltlosen Konfliktbewältigung können zum großen Teil nur durch den zivilen Sektor angeleitet und begleitet werden. Hier stößt das Militär an seine Kompetenzgrenzen.

 

5. Literatur

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