<< zurück / back

Dr. Johannes Dingler (Universität Münster/ Zentrum für Umweltforschung)

Naturherrschaft und ökologische Krise als Dialektik der Moderne: Zur Herrschaftsimmanenz des gesellschaftlichen Naturverhältnisses der Moderne

 

1. Einleitung

Wie die sozialökologische Forschung verdeutlichen konnte, beinhaltet der Diskurs der Moderne nicht nur innergesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse, sondern auch das gesellschaftliche Verhältnis zur Natur ist durch eine Immanenz der Herrschaft charakterisiert (vgl. z.B. Görg 1999). Der Diskurs der Moderne stellt folglich einen Herrschaftsdiskurs dar, der die Herrschaft über die Natur als strukturelle Voraussetzung beinhaltet. Als dialektische Konsequenz der Herrschaft über die Natur ergeben sich schließlich Folgeschäden des Modernisierungsprozesses, die sich in der Zerstörung der Natur zeigen. Daraus folgt als erste These, dass die ökologische Krise als eine Krise der Moderne interpretiert werden kann, die schon in den Konzepten der Moderne immanent angelegt ist.

Die Moderne reagiert schließlich auf die selbst produzierten Folgeschäden ihres Modernisierungsprozesses durch eine Anwendung der Konzepte der Moderne auf den Prozess der Modernisierung. Diese Selbstanwendung der Moderne auf die Moderne kann im Sinne Ulrich Becks als eine reflexive Modernisierung im Zuge der zweiten Moderne betrachtet werden (vgl. Beck 1986, 1990). Paradigmatisch manifestiert sich eine solche reflexive Modernisierung im vorherrschenden Konzept der nachhaltigen Entwicklung, bei dem eine ökologische Modernisierung der Moderne unter Anwendung der Instrumente der Moderne angestrebt wird (vgl. Conrad 1997). Nachhaltige Entwicklung beabsichtigt daher kein Ende der Herrschaft über die Natur, vielmehr soll diese Herrschaft effizienter und rationaler gestaltet werden. Aus der Dialektik der Moderne und der Interpretation von nachhaltiger Entwicklung als reflexive Modernisierung folgt schließlich als zweite These, dass das vorherrschende Konzept der nachhaltigen Entwicklung jene Strukturen reproduziert, die selbst zur ökologischen Krise geführt haben.

 

2. Naturherrschaft und Dialektik der Moderne

Unter Rückbezug auf die These der Dialektik der Aufklärung der frühen Frankfurter Schule wird im Folgenden argumentiert, dass in den diskursiven Strukturen des Projekts der Moderne eine Dialektik von Befreiung und Herrschaft vorgefunden werden kann, die sich auch im gesellschaftlichen Naturverhältnis manifestiert. Max Horkheimer und Theodor Adorno zufolge ist die Vernunft untrennbar mit Herrschaft verbunden, obwohl sie sich als das Gegenteil von Unterwerfung betrachtet. Während das Projekt der Moderne eigentlich eine Überwindung von Herrschaft, eine ‚Befreiung des Menschen von der selbstverschuldeten Unmündigkeit‘ (Kant), anstrebt, führt dieses Projekt in seiner Konsequenz zu Totalität, Re­pression und Unterdrückung. Obwohl die Moderne mit dem Anspruch der Herr­schaftsbefreiung antritt, beinhaltet sie unausweichlich selbst ein Moment der Herr­schaftsausübung. So stellen Max Horkheimer und Theodor Adorno fest: „Was wir uns vorgesetzt hatten, war tatsächlich nicht weniger als die Erkenntnis, warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt“ (Horkheimer, Adorno 1987: 16).

Letztlich wird aber, wie die These der ‚Dialektik der Aufklärung‘ zudem impli­ziert, das Fundament des Projekts der Moderne durch ihren Anspruch der Befreiung und die gleichzeitige Immanenz der Herrschaft unterminiert. Das Streben nach Befreiung, in dem die Herrschaft bereits enthalten ist, schlägt früher oder später in Zerstörung um, durch die sich die Moderne selbst ihre Grundlagen entzieht. Die Herrschaftsbefreiung enthält schon im Keim die Herrschaft, der Fort­schritt enthält den Rückschritt, die Freiheit enthält die Totalität und die Vernunft vernichtet die Emanzipation, die sie verwirklichen will. Je erfolgreicher die Moderne ist, desto mehr untergräbt sie ihre eigenen Voraussetzungen. Die Dialektik der Moderne von Emanzipation, Herrschaft und Selbstzerstörung führt so „... vom Fortschrittspathos zur Desaster-Ima­gination und zur ernsthaften Vermutung, der Modernisierungsprozess könne nicht bloß gelegentlich seine Schattenseiten haben, sondern insgesamt in die Katastrophe führen“ (Welsch 1993: 179). Trotz ihres Anspruchs auf Befreiung, stellt die Moderne daher ein Herrschaftsprojekt dar, das letztlich durch die Unterminierung seiner eigenen Bedingungen zu selbstdestruktiven Konsequenzen führt.

            Im Diskurs der Moderne manifestiert sich die Dialektik von Herrschaft und Befreiung auch im Baconschen Projekt der Naturherrschaft, das die Voraussetzung für die Fortschritts- und Emanzipationsvisionen der Moderne bildet (vgl. Piechocki 2002: 39f). Die Moderne kann sich nur durch die Beherrschung der Natur konstituieren, das heißt das, was die Moderne bedingt, wird erst durch die Unterwerfung der Natur realisiert. Zur Verwirklichung der Moderne ist somit die Herrschaft über die Natur eine notwendige Vorausset­zung. „Thus the project of enlightment aims above all at the domination of nature“ (Vogel 1996: 52). Um sich selbst zu rea­lisieren muss die Moderne deshalb die Naturherrschaft ver­stärken und perfektionieren. Die Moderne ist umso moderner, je mehr sie die Natur unterwirft. In diesem Sinne bedeuten eine zunehmende Realisierung der Moderne und eine zunehmende Modernisierung zugleich eine zunehmende Herrschaft über die Natur.

Aber auch in dieser Herrschaft über die Natur manifestiert sich erneut die Dialektik der Moderne. Die zunehmende Unterwer­fung der Natur zur Transzendenz des Reichs der Not­wendigkeit durch Herrschaft zur Verwirklichung des Reichs der Freiheit mündet in der Zerstörung dessen, was beherrscht werden soll. Die verstärkte Herrschaft über die Natur zur Realisierung der Moderne schlägt in eine Destruktion der Natur um, die schließlich die Bedingungen der Moderne untergräbt. Die Vollendung der Moderne, die Herrschaft über die Natur und ihre daraus folgende Zerstörung sowie die darin ent­haltene Unterminierung der eigenen Grundlagen der Moderne sind also in ein und demselben Prozess enthalten. Das eine – die Realisierung der Moderne – geht nicht ohne das andere – die Beherrschung und Zerstörung der Natur.

            Daraus folgt, dass die ökologische Krise bereits in den Konzepten der Moderne strukturell enthalten ist. Sie ist folglich eine Krise des Diskurses der Moderne im Sinne einer dialektischen Konsequenz aus der Herrschaftsprämisse des Projekts der Moderne. Mit Adrian Iwachiw kann deshalb festgestellt werden: „This crisis has arisen, to a large degree, as a result of problem inherent within the fundamental ideas and techno-economic practices of modernity“ (Iwachiw 1997: 36). Die Zerstörung der Natur ist somit schon in dem Projekt beinhaltet, das anstrebt, den Menschen von der Natur zu eman­zipieren. Im Verlauf ihrer Entfaltung muss die Moderne daher früher oder später zu ökologischen Krisentendenzen führen, da diese bereits in ihrem konzeptionellen Ansatz angelegt sind. Als Folgeschäden des Modernisierungsprozesses resultieren ökologische Zerstörungen also nicht aus einem Mangel an Moderne, sondern aus ihrer Verwirklichung. „Moderne Gesellschaften verwandeln Natur in der Moderne solange in eine technisierte Natur, bis aufgrund der zeitlichen Verschiebung der nicht intendierten Nebenfolgen der fabrizierten Objekte, diese Prozesse wieder als ‚Gefahren zweiter Ordnung’ zurückkehren … . Die modernen Kolonialisierungsprozesse in der Natur ‚schlagen’ – metaphorisch gesprochen – in Form von Nebenfolgen, auf die Gesellschaft zurück“ (Holzinger 2004: 42). Da mehr Moderne mehr Herrschaft über die Natur bedeutet, führt eine Ausweitung der Moderne folglich zu einer Verschärfung ökologischer Zerstörungen.

 

3. Reflexive Moderne und nachhaltige Entwicklung

Wie reagiert nun aber die Moderne auf die selbstproduzierten Modernisierungsschäden? Ulrich Beck zufolge befindet sich die moderne Gesellschaft im Übergang von der ersten zur zweiten Moderne (vgl. Beck 1986: 118). Die erste Moderne, so Beck, war zunächst eine halbierte Moderne, da die Industriegesellschaft weiterhin auf den Fundamenten traditioneller Gesellschaftsformen beruht. Im Zuge von Transformationsprozessen wird nun der Modernisierungs- und Rationalisierungsprozess nicht mehr auf die Tradition, sondern auf die Moderne selbst bezogen. Indem die Instrumente der Moderne auf die erste, halbierte Moderne angewandt werden, entsteht die zweite Moderne. Die zweite Moderne charakterisiert sich daher durch eine Reflexivität des Modernisierungsprozesses, das heißt durch eine Modernisierung der Moderne (vgl. ebd.: 26ff, 251ff). „Einfache Modernisierung meint Rationalisierung der Tradition, reflexive Modernisierung meint Rationalisierung der Rationalisierung“ (Beck 1990: 40).

Eine solche reflexive Modernisierung steht dabei für Beck in einem engen Zusammenhang mit den Folgeschäden des Modernisierungsprozesses, die als eine Konsequenz der Dialektik der Moderne analysiert wurden. Beck zufolge entstehen dabei im Prozess der einfachen Modernisierung Modernisierungsschäden, die sich direkt aus dem Erfolg der Modernisierung ergeben. Um diese Modernisierungsschäden zu kompensieren, muss die Moderne Gegenmaßnahmen ergreifen und sich selbst modernisieren. Die Moderne wendet dazu die Instrumente der Moderne auf den Modernisierungsprozess an, um die unintendierten Nebenfolgen von Modernisierung zu vermeiden. Die Moderne reagiert folglich auf die Folgeschäden der Modernisierung mit einer Modernisierung der Folgeschäden.

In dieser Analyse manifestiert sich in doppelter Weise ein inhärenter Selbst­bezug der Moderne. Die Moderne reflektiert zum einen Problemlagen der eigenen Modernisierung, indem sie ökologische Krisentendenzen als selbstproduzierte Folge­schäden der Modernisierung erkennt. Zum anderen werden zur Bearbeitung dieser Problemlagen modernistische Konzepte reflexiv auf den Modernisierungsprozess bezogen. In der Moderne wird damit angestrebt, die im Rahmen des Erfolgs der Moderne selbstproduzierte Kri­sentendenzen mit Hilfe der Anwendung der Konzepte der Moderne auf die Moderne zu lösen.

Paradigmatisch manifestiert sich das Projekt der reflexiven Modernisierung zur Kompensation selbstproduzierter Folgeschäden im vorherrschenden Konzept der nachhaltigen Entwicklung (vgl. Dingler 2003). Zentrale technokratisch-managementorientierte Strategien einer nachhaltigen Entwicklung im Zuge einer selbstbezüglichen Anwendung von Wissenschaft, Technik und Management können dabei in den Instrumenten der Effizienzrevolution, der technologischen Innovationen und des globalen Umweltmanagements gesehen werden (vgl. ebd.: 244ff). Der reflexive Selbstbezug dieser Strategien von nachhaltiger Entwicklung zeigt sich beispielhaft in der Modernisierung des gesellschaftlichen Naturverhältnisses, des Fortschrittsbegriffs und des Entwicklungsbegriffs der Moderne. Während die erste Moderne im Rahmen ihrer Modernisierungsprozesse auf einer unkontrollierten Herrschaft über die Natur beruht, sollen durch nachhaltige Entwicklung nun die Methoden der Mo­derne auf die modernistische Beziehung zur Natur bezogen werden, um die ungezü­gelte in eine durch die Vernunft kontrollierte Herrschaft zu transformieren. Darüber hinaus soll durch nachhaltige Entwicklung der bisher unregu­lierte Fortschrittsprozess durch eine Anwendung der Rationalität auf den Fortschritt so gesteuert werden, dass er keine ökologisch destruktiven Richtungen mehr ein­schlägt. Schließlich wird im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung angestrebt, den Mo­dernisierungsprozess durch eine Bezugnahme der Rationalität auf die Entwicklung ökologisch zu steuern.

Verallgemeinert sollen folglich durch Wissenschaft und Technik Probleme gelöst werden, die von Wissenschaft und Technik produziert werden; es sollen durch Fortschritt Übernutzungen der Natur angegangen werden, welche selbst das Produkt des Fortschrittsprozesses sind; es sollen durch vermehrte Kontrolle der Natur Schä­den bewältigt werden, die aus der Kontrolle der Natur resultieren; es soll also durch Modernisierung behoben werden, was erst durch Modernisierung entstanden ist. „Zwar werden Wissenschaft und Technologie als Verursacher der ökologischen Krise im Diskurs Sustainable Development benannt, doch gleichzeitig werden sie als Teil der Lösung betrachtet“ (Eblinghaus, Stickler 1996: 159). Als grundsätzliche Be­wältigungsstrategie wird also angestrebt, Probleme, die durch Wissen, Rationalität, Technologie – also die Moderne – generiert werden, mit Wissen, Rationalität, Tech­nologie – also der Moderne – zu lösen. Im Rahmen des hege­monialen Diskurses nachhaltiger Entwicklung ist die Moderne somit gleichzeitig Ursa­che als auch Lösung der ökologischen Krise.

Zusammenfassend kann daher nachhaltige Entwicklung als ein Projekt der reflexiven Moderni­sierung im Sinne Ulrich Becks eingeschätzt werden. Durch nachhaltige Entwicklung bezieht sich die Moderne reflexiv auf ihre eigene modernis­tische Dynamik, indem die selbstproduzierten Folgeschäden des Modernisierungs­prozesses durch eine Modernisierung dieses Modernisierungsprozesses verhindert werden sollen. Das Nachhaltigkeitskonzept ist also eine modernistische Reaktion auf Modernisierungsprobleme. Wenn aber die Herrschaft über die Natur immanent im Diskurs der Moderne enthalten ist und sich nachhaltige Entwicklung in der diskursiven Tradition der Moderne verortet, dann folgt daraus, dass nachhaltige Entwicklung kein Ende der Herrschaft über die Natur anstrebt, sondern diese Herrschaft effizienter und rationaler gestaltet will. Nachhaltige Entwicklung ist deshalb ein Herrschaftsdiskurs mit dem Zweck der Stabilisierung der Herrschaft über die Natur. Das Konzept zielt also nicht auf die Befreiung von Herrschaft, sondern auf Herrschaftssicherung.

 

4. Schlussfolgerung: zur Dialektik nachhaltiger Entwicklung

In Diskurs von nachhaltiger Entwicklung wird schließlich davon ausgegangen, dass eine reflexive Modernisierung der Moderne zur Vermeidung ihrer Folgeschäden erfolgreich durchgeführt werden kann. Jobst Conrad ist daher der Ansicht, eine ökologische Modernisierung der Moderne im Zuge einer reflexiven Selbstanwendung könne prinzipiell die ökologi­sche Krise bewältigen. „In dieser Perspektive ist nachhaltige Entwicklung ein zwar schwierig, aber grundsätzlich realisierbares Projekt einer reflexiven Moderne“ (Conrad 1997: 64). Dieser Position zufolge wäre also durch eine Strategie der nachhaltigen Entwicklung eine reflexive Modernisierung der Moderne zur Kompensation selbstproduzierter Modernisierugsschäden durchführbar.

            Wenn aber ausgehend von der Dialektik der Moderne die ökologische Krise bereits im Diskurs der Moderne immanent angelegt ist und nachhaltige Entwicklung ein Konzept der Moderne in ihrer reflexiven Ausprägung darstellt, dann bedeutet dies, dass nachhaltige Entwicklung genau jenen Diskurs reprodu­ziert, der die ökologische Krise generiert. Strategien der nachhaltigen Entwicklung verwenden solche Mechanismen und Instrumente zur Verhinderung von Naturzer­störung, denen eine Zerstörung der Natur inhärent ist. Nachhaltige Entwicklung vertraut damit zur Bewältigung von ökologischen Krisentendenzen sowohl auf die Strukturen als auch auf die Instrumente, welche für die Krisendyna­mik verantwortlich sind. Letztendlich wird also im Konzept der nachhaltigen Ent­wicklung versucht, das Feuer der ökologischen Krise mit dem Öl der Nachhaltigkeit zu löschen. Michel Serre zufolge sind Strategien der nachhaltigen Entwicklung deshalb „… alles ausgezeichnete Initiativen, die sich insgesamt gesehen freilich im Bild des Schiffes zusammenfassen lassen, das mit einer Geschwindigkeit von fünfundzwanzig Knoten auf ein Felsriff zusteuert, an dem es unausweichlich zerschellen wird, und auf dessen Brücke der wachhabende Offizier Befehl gibt, die Fahrt um ein Zehntel zu verlangsamen, ohne die Richtung zu ändern“ (vgl. Serre 1994: 56).

 

5. Literatur

Beck, Ulrich (1986): Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine ander Moderne. FRankfurt am Main: Suhrkamp. Einmalige Sonderausgabe 1996.

Beck, Ulrich (1990): Der Konflikt der zwei Modernen. In: Zapf, Wolfgang (1990): Die Modernisierung moderner Gesellschaften. Vorträge des 25. Deutschen Soziologentages in Frankfurt am Main im Mai 1990. Frankfurt, New York: Campus. S. 40-53.

Conrad, Jobst (1997): Nachhaltige Entwicklung in Theorien der Moderne. In: Brand, Karl-Werner (Hrsg.) (1997): Nachhaltige Entwicklung. Eine Herausforderung an die Soziologie. Opladen: Leske und Budrich. S. 51-69.

Dingler, Johannes (2003): Postmoderne und Nachhaltigkeit. Eine diskurstheoretische Analyse der sozialen Konstruktionen von nachhaltiger Entwicklung. München: Ökom Verlag.

Eblinghaus, Helga; Stickler, Armin (1996): Nachhaltigkeit und Macht. Zur Kritik von Sustainable Development. Frankfurt am Main: IKO - Verlag für interkulturelle Kommunikation.

Görg, Christoph (1999): Gesellschaftliche Naturverhältnisse. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Holzinger, Markus (2004): Natur als sozialer Akteur. Realismus und Konstruktivismus in der Wissenschafts- und Gesellschaftstheorie. Opladen: Leske und Budrich.

Horkheimer, Max; Adorno, Theodor W. (1987)[1944]: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. In: Horkheimer, Max (1987): Gesammelte Schriften. Herausgegeben von Gunzelin Schmid Noerr. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag. S. 13-290.

Iwachiw, Adrian (1997): Sacred Sites, Gaia's Pilgrims, and the Politics of Place: Postmodern Reimaginings of Nature and Landscape. Thesis for the degree of PhD. Faculty of Environmental Studies, York University, North York, Canada.

Piechocki, Reinhard (2002): Altäre des Fortschritts und ökologische Aufklärung im 21. Jahrhundert. In: Simonis, Udo E. (Hrsg.) (2002): Die Rousseau-Frage – ökologisch definiert. Hat der Fortschritt der Wissenschaften und Künste dazu beigetragen, die Umwelt zu schützen und bewahren? Berlin: Edition Sigma. S. 37-59.

Serre, Michel (1994): Der Naturvertrag. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Vogel, Steven (1996): Against Nature. The Concept of Nature in Critcal Theory. Albany: State University of New York Press.

Welsch, Wolfgang (1993) [1986]: Unsere postmoderne Moderne. Berlin: Akademie Verlag.