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Gudrun Quenzel

Repräsentation neuer Staatlichkeit - Der Kultur- und Nationenbegriff in den EU-Beschlüssen zur Kulturpolitik

Aus einem auf politischer und ökonomischer Ebene geeinten Europa entwickelt sich nicht automatisch eine Solidar- und Sozialgemeinschaft. Ziel der Europäischen Union ist es, über die Organisation eines reinen Staatenbundes hinauszugehen und die supranationale Integration stetig auszubauen. Dazu bedarf es einer gemeinsamen demokratischen Legitimation durch die Bürger/innen der Mitgliedstaaten und eines europäischen Bewusstseins. Zu den identitätsstiftenden Strategien der Europäischen Union gehört neben der Bildungspolitik die Jugend- und Kulturpolitik. Mit dem Vertrag von Maastricht (1993) verfügt die Europäische Union über eine wichtige rechtliche Grundlage, um im Kulturbereich aktiv zu werden. Nach Art. 151 EVG wird dabei sowohl die regionale und nationale Vielfalt als auch das gemeinsame kulturelle Erbe gefördert. In dem Förderungsprogramm „Kultur 2000“ wird Kultur als Faktor der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Integration eingestuft, als vorrangig genanntes Ziel wird die Entwicklung eines den Europäer/innen gemeinsamen Kulturraums genannt. 

In der Diskussion über Kultur ist grundsätzlich zwischen einem engen und einem weiten Kulturbegriff zu unterscheiden. Der enge Kulturbegriff bezieht sich auf das ästhetische Subsystem einer Gesellschaft bzw. auf die Artefakte, die künstlerischen Produktionen, die in diesem Subsystem produziert werden. Mit einem weiten Begriff von Kultur werden die Normen, Werte und Sichtweisen einer Gemeinschaft beschrieben. Vielfach ersetzt der Kulturbegriff in dieser Verwendung schlicht die – aus der Mode gekommenen – Begriffe der Rasse und Ethnie.
Ein bedeutender Vertreter eines weiten Kulturbegriffs ist Charles Taylor (1996), der Kultur als die kollektiven sinnhaften Bestände eines Hintergrundwissens und die durch diese ermöglichten Sinnzuschreibungen definiert. Taylor geht davon aus, dass unterschiedliche kulturelle Gemeinschaften unterschiedliches kollektives Hintergrundwissen besitzen, mit der Folge, dass die einzelnen Mitglieder, als Teilhaber/innen des gleichen Hintergrundwissens, sich von Mitgliedern anderer Gemeinschaften durch die Art und Weise ihrer Sinn- und Bedeutungszuschreibung unterscheiden. Kulturen werden mit Gemeinschaften gleichgesetzt, da über das geteilte Hintergrundwissen die gesamte Lebensweise eines Kollektivs angeleitet wird. Treffen verschiedene historisch verwurzelte kulturelle Gemeinschaften aufeinander, nehmen sie sich dementsprechend als different wahr. Andreas Reckwitz (2001: 183) bezeichnet diesen Kulturbegriff als „pluralistisches Homogenitätsmodell der Kultur“, in dem Multikulturalismus die Addition mehrerer Monokulturen bedeutet, die in sich jedoch homogen sind. Das Zusammenfallen der Grenzen zwischen dem kollektiven Hintergrundwissen und den Grenzen zwischen unterschiedlichen Personengruppen setzt voraus, dass eine einzelne Person nur Trägerin eines einzigen Sinnhorizonts sein kann. In neueren Ansätzen aus den Cultural Studies oder der poststrukturalistischen Richtung wird dagegen die Auffassung vertreten, dass sich in den einzelnen Individuen verschiedene kollektive Sinnhorizonte kreuzen und überlagern und Individuen daher grundsätzlich Träger mehrere Sinnhorizonte sind. 
In den offiziellen Beschlüssen der Europäischen Union über eine europäische Kulturpolitik finden sich wiederholt Passagen, in denen Kulturen mit kollektiven Sinnhorizonten gleichgesetzt werden. So heißt es beispielsweise in den „Schlussfolgerungen des Rates zu den kulturellen und künstlerischen Aspekten der Bildung, „daß in den Schulen wie den Hochschulen das Bewusstsein für Kultur und Geschichte der Völker Europas geschärft werden muß". Sowohl Kultur als auch Geschichte werden vom Rat der EU im Singular verwendet und an das Kollektiv Volk gebunden. Völker haben demnach eine Kultur, also einen kollektiven Sinnhorizont und eine Geschichte, also eine gemeinsame sinnstiftende Erzählung. Im selben Dokument heißt es weiter: „Aufgeschlossenheit für die Kultur anderer Völker setzt voraus, daß man in der Kultur des eigenen Landes und der eigenen Region hinreichend verwurzelt ist und sich gemeinsamer Werte bewusst ist". Die Zugehörigkeit zu einem geteilten kollektiven Sinnhorizont wird vom Rat der EU als Voraussetzung für Toleranz und Offenheit postuliert. Die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft wird hier auf zwei Ebenen verortet: auf einer kognitiven Ebene gibt es ein Bewusstsein für die gemeinsamen Werte und auf einer emotionalen Ebene drückt sich ein Gefühl der Verwurzelung aus.
Mit der Metapher der Verwurzelung wird ein Element aus der Kollektivsymbolik (Link 1982) aufgerufen. Wurzeln sind zwar oberflächlich nicht sichtbar, dennoch sind sie das überlebenswichtige Organ der Pflanzen. Mit Wurzeln sind Pflanzen an einen Ort, an ein Territorium gebunden und aufgrund dieser Bindung erhalten sie lebenswichtige Nährstoffe aus dem Boden. Hinter dieser Metapher steht eine Vorstellung von Heimat, an die der Mensch territorial gebunden ist (verwurzelt) und über deren Bindung er etwas Grundlegendes und Lebensnotwendiges erhält. Eine Entwurzelung birgt die Gefahr eines Zugrundegehens. 
Die Aufgabe, ein Bewusstsein für gemeinsame Werte zu produzieren, wird den Schulen und Hochschulen – vermutlich konkret dem Geschichtsunterricht – zugewiesen. Damit werden die gemeinsamen Werte als etwas zu Lernendes gekennzeichnet, etwas das kognitiv vermittelt werden kann und muss. Die Tatsache, dass gemeinsame Werte vermittelt werden müssen, betont zugleich deren Mangel an Evidenz. Die Gemeinsamkeit einer Kultur ist eine geglaubte Gemeinsamkeit, nicht aber eine Gemeinschaft mit einem realen Gemeinschaftshandeln (Weber 1980: 237). Erst aus der geglaubten Gemeinsamkeit entsteht ein übergreifendes Gemeinschaftsbewusstsein, das jedoch rückwirkend fälschlicherweise als Produkt ethnischer Verwandtschaftsbeziehungen verstanden wird. 

Der Kampf um die Durchsetzung legitimer Vorstellungen ist ein Kampf um die Durchsetzung des Kategorisierungsschemas, das heißt der Kampf um die Macht Dinge zu benennen (Bourdieu 1990: 71 ff). Ethnien, Nationen oder auch Kulturen sind Produkte dieses sprachlichen und symbolischen Klassifizierungskampfes. Sie sind in der sozialen Praxis Gegenstände mentaler Repräsentationen wie Wahrnehmungs- und Bewertungs-, Erkenntnis- und Anerkenntnisakten, die an gegenständlichen Repräsentationen wie etwa Emblemen, Fahnen und Insignien festgemacht werden. Zu den gegenständlichen Repräsentationen zählen auch künstlerische Artefakte wie literarische Werke, Gebäude oder Bilder. Die mentalen Repräsentationen werden dabei an gegenständliche Repräsentationen gebunden und über diese auch festgezurrt. Regionale oder auch ethnische Identität ist das Produkt der legitimen Definition der Gliederung der sozialen Welt – der mentalen Repräsentation – und ihrer gegenständlichen Darstellungen. In der Auseinandersetzung um ethnische und regionale Identitäten, also um Merkmale, die mit dem Herkunftsort und der Herkunft selbst verbunden sind, geht es um die Bildung und Auflösung sozialer Gruppen. Genauer: Es geht darum, Prinzipien der sozialen Gliederung durchzusetzen und mit ihnen bestimmte Vorstellungen, die als verbindliche Vorstellung einer sozialen Gruppe, dieser einen Sinn und einen Konsensus über den Sinn, vor allem aber über die Identität und Einheit der Gruppe geben können. Bei den Kämpfen um Identität geht es immer um die Durchsetzung von Wahrnehmungen und Wahrnehmungskategorien. Die Identität der sozialen Gruppe ist umso fester und erscheint damit umso natürlicher, je vollkommener die Übereinstimmung zwischen dem Sinn der sozialen Welt und den Prinzipien der sozialen Gliederung ist. Je mehr also die Vorstellung über Europa auch der sozialen Grenzziehung von Europa entspricht, desto natürlicher erscheint eine kollektive europäische Identität. 
Ziel der Kulturpolitik der Europäischen Union ist es, ein gemeinsames europäisches Bewusstsein zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss in einem ersten Schritt eine legitime Vorstellung von Europa erzeugt und durchgesetzt werden. Dabei geht die EU von homogenen nationalen Kulturvorstellungen aus und versucht diese für eine Vorstellung von Europa nutzbar zu machen. Wenn kulturelle Gemeinschaften über den Glauben an Gemeinsamkeiten hergestellt werden, muss auch Europa ein geteiltes Hintergrundwissen und eine kollektive, sinnstiftende Erzählung vorweisen können. Entsprechend stellt der Rat in einer „Entschließung über die Einbeziehung der Geschichte in die kulturelle Tätigkeit der Gemeinschaft“ fest: Das „Alltagsleben der Völker Europas ist durch unterschiedliche geschichtliche Erfahrungen geprägt. Das Wissen um gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Bürger Europas und trägt zur Herausbildung eines europäischen Bewußtseins bei“. Völker als kulturelles Kollektiv werden als durch gemeinsame Erfahrung und Erinnerungen geprägt beschrieben. Erfahrungen und Erinnerungen sind hier durch ein einfaches und verknüpft, das heißt, es handelt sich zunächst um zwei relativ unabhängige Prägungsformen. Ein Zusammenhang zwischen Erinnerung und Erfahrung wird zwar nicht ausgeschlossen, aber auch nicht vorausgesetzt: Es kann also etwas kollektiv erinnert werden, das nicht erfahren wurde und etwas erfahren werden, das nicht mehr erinnert wird. In einer Konzeption von Volk als vorgestellte Gemeinschaft (Anderson 1988) bezieht sich Erfahrung nicht nur auf die erlebte Erfahrung einer Gemeinschaft von Individuen, sondern zu den Erfahrungen eines Volkes gehören auch die Erinnerungen und Bezugnahmen auf ein kollektives Gedächtnis. Das Alltagsleben der Völker ist also weniger durch unterschiedliche geschichtliche Erfahrungen geprägt als durch unterschiedliche Bezugnahmen auf Ereignisse des kollektiven Gedächtnisses, die zu einer geschichtlichen Narration des Volkes gemacht wurden. Über die Vermittlung von Wissen um Gemeinsamkeiten soll sich deswegen ein europäische Bewusstsein herausbilden. 
Das europäische Bewusstsein, also ein europaweit geteiltes Wissen um europäische Gemeinsamkeiten, soll neben der Geschichte auch über kulturelle Ereignisse vermittelt werden. Mit der Initiative „Kulturstadt Europas“ soll sowohl die nationale Kultur als auch die europäische Kultur repräsentiert werden. Konkret wird hier der Versuch unternommen, die kulturellen Repräsentationen der Nationalkulturen als Repräsentationen einer europäischen Kultur umzudeuten. Ziel und Inhalt der Veranstaltung „Kulturstadt Europas“ ist es, einer Kultur Ausdruck zu verleihen, die sich „in ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer zeitgenössischen Entwicklung sowohl durch Gemeinsamkeiten als auch durch einen aus der Vielfalt hervorgegangenen Reichtum auszeichnet“. Die „Völker der Mitgliedstaaten“ sollen einander näher gebracht werden, doch dabei sollten auch „weitgehende kulturelle Affinitäten in Europa berücksichtigt werden“. Kultur wird auch hier als homogene Einheit antizipiert. Der Terminus „einer Kultur Ausdruck verleihen“ deutet darauf hin, dass Kunst als Repräsentation dieser homogenen Gemeinschaft verstanden wird. Mit kultureller Vielfalt in Europa sind erneut die verschiedenen Kulturen der Mitgliedstaaten angesprochen, so dass auch dieser Kulturbegriff die Nationalkulturen als homogene Einheiten begreift. Der Begriff der kulturellen Affinität deutet zusätzlich auf ein Verständnis von europaweiten Gemeinsamkeiten als Wesensverwandtschaft hin. Die Wirkung der Veranstaltung „Kulturstadt Europas“ zielt in zwei Richtungen: Erstens soll die Kultur der Stadt, Region oder des Landes eine gesamteuropäische Öffentlichkeit finden, zweitens sollen kulturelle Produktionen aus anderen Ländern der Region zugänglich gemacht werden. Ziel ist es also, eine repräsentative Kulturproduktion der veranstaltenden Länder in anderen Ländern darzustellen. Über diese, die Kulturen der Länder repräsentierenden Veranstaltungen, sollen sich die Völker der Mitgliedstaaten näher kommen.
Nach Stuart Hall (1997: 16 ff) werden durch Repräsentationen Bedeutung und Sprache mit Kulturen verbunden. Etwas zu repräsentieren, heißt etwas zu beschreiben oder zu bezeichnen, es gedanklich aufzurufen durch eine Beschreibung oder Vorstellung. Dabei spielen Repräsentationen eine bedeutende Rolle in dem Prozess der Bedeutungsproduktion und Austausch zwischen Mitgliedern derselben Kultur. Repräsentation ist die Produktion von Bedeutung durch Sprache, wobei Sprache hier in einem weiteren Sinn aufgefasst wird, der auch visuelle Darstellungsweisen umfasst. Im Zusammenhang mit Kunst wird der Begriff der Repräsentation meist in einem engeren Sinne einer Symbolisierung, Signifizierung oder Substituierung von etwas verwendet. 
Besonders deutlich wird die Suche nach einer gemeinsamen sinnstiftenden europäischen Narration in einem Dokument über die „Erhaltung und Erschließung des europäischen Filmerbes“, in dem der Rat betont, dass „die Nutzung dieses Erbes im 21. Jahrhundert zur Festigung der kulturellen Identität der europäischen Länder - sowohl hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten als auch hinsichtlich ihrer Vielfalt - von entscheidender Bedeutung sein kann“. Die Werke bieten – so der Rat – „den Bürgern, insbesondere den künftigen Generationen, die Möglichkeit des Zugangs zu einer der wichtigsten künstlerischen Ausdrucksformen der letzten hundert Jahre“ und stellen zugleich eine einzigartige „Dokumentation des Lebens, der Gebräuche, der Geschichte und der Landschaften Europas“ dar. Den europäischen Ländern wird eine kulturelle Identität zugeschrieben, die durch die Nutzung des europäischen Filmerbes gefestigt werden soll. Kulturelle Identität wird hier zunächst an die Völker gebunden, allen europäischen Völkern sind aber zugleich Teile ihrer Identität gemeinsam. Zu den Gemeinsamkeiten bieten die Filme einen Zugang. Europa bekommt einen Subjektstatus zugewiesen. Die Landschaften, Gebräuche, die Geschichte und das Leben dieses Subjektes sind in den Filmen dokumentiert. Europa wird hier zu etwas Einmaligem und Lebendigem, mit dem sich die Europäer/innen identifizieren können. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Europäische Union in ihren Dokumenten zur europäischen Kulturpolitik zunächst homogene kulturelle Identitäten voraussetzt, die territorial an die Nationalstaaten gebunden sind. Davon ausgehend setzt ein Prozess der Bedeutungsverschiebung ein, in dem die nationalen kulturellen Identitäten in Richtung eines europäischen Bewusstseins transferiert werden. Der Transfer erfolgt hauptsächlich über die Umdeutung von ursprünglich künstlerischen Repräsentationen der Nationalkulturen zu Repräsentationen einer europäischen Kultur. Dies bedeutet zugleich die Reetablierung einer konservativen Kulturpolitik, in der es die Aufgabe der Kulturpolitik ist, die Staatsbürger/innen hinter dem Nationenkonzept zu vereinen und die Nation nach außen zu repräsentieren. Eine kritische Kulturpolitik, die zur Diskussion und vor allem zur Kritik anregen will, ist mit dem Konzept von Kultur als Repräsentation schlecht vereinbar. 

Literatur

Anderson, Benedict (1988), Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts. Frankfurt a. M./New York.
Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Februar 2000 über das Programm „Kultur 2000“. Amtsblatt Nr. L 063 vom 10/03/2000, S. 0001 – 0009. 
Bourdieu, Pierre (1990), Was heißt Sprechen? Die Ökonomie des sprachlichen Tausches. Wien.
Entschließung der im Rat vereinigten für Kulturfragen zuständigen Minister vom 13. Juni 1985 für die alljährliche Benennung einer „Kulturstadt Europas“. Amtsblatt Nr. C 153 vom 22/06/1985, S. 0002 – 0002. 
Entschließung des Rates vom 26. Juni 2000 zur Erhaltung und Erschließung des europäischen Filmerbes. Amtsblatt Nr. C 193 vom 11/07/2000, S. 0001 – 0002.
Entschließung des Rates vom 28. Oktober 1999 über die Einbeziehung der Geschichte in die kulturelle Tätigkeit der Gemeinschaft. Amtsblatt Nr. C 324 vom 12/11/1999, S. 0001 – 0004.
Hall, Stuart (1997), The Work of Representation. In: ders. (Hg.), Cultural Representations and Signifying Practices. London (u.a.). 
Link, Jürgen (1982), Kollektivsymbolik und Mediendiskurse. Zur aktuellen Frage, wie subjektive Aufrüstung funktioniert. In: kultuRRevolution 1, S. 6-21. 
Reckwitz, Andreas (2001), Multikulturalismus und der Kulturbegriff. Vom Homogenitätsmodell zum Modell kultureller Interferenzen. In: Berliner Journal für Soziologie 2, S. 179-200.
Schlussfolgerungen des Rates vom 21. Juni 1994 zu den kulturellen und künstlerischen Aspekten der Bildung. Amtsblatt Nr. C 229 vom 18/08/1994, S. 0001 – 0002.
Taylor, Charles (1996), Quellen des Selbst. Die Entstehung der neuzeitlichen Identität. Frankfurt a. M. 
Weber, Max (1921/1980), Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. Tübingen.